Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Ambulanter Hospiz- & Palliativberatungsdienst
Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Ambulanter Hospiz- & Palliativberatungsdienst
Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Der Tod ordnet die Welt neu, scheinbar hat sich nichts geändert, und doch ist die Welt anders geworden. (Antoine de Saint Exupéry)
Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Der Tod ordnet die Welt neu, scheinbar hat sich nichts geändert, und doch ist die Welt anders geworden. (Antoine de Saint Exupéry)
Lebenszeiten Wuppertal e.V.
Der Tod ordnet die Welt neu, scheinbar hat sich nichts geändert, und doch ist die Welt anders geworden. (Antoine de Saint Exupéry)

Trauer macht keine Ferien!

Im Juli starten wieder die Trauerspaziergänge auf der Hardt!
Hardt Trauerspaziergaenge
Wir laden trauernde Menschen dazu ein, in der Begegnung mit anderen betroffenen Menschen wieder Mut und Kraft für neue Lebensperspektiven zu finden. Nach einer Pause bedingt durch die Corona-Pandemie beginnen wir am Mittwoch dem 15. Juli 2020 wieder mit unseren Trauerspaziergängen auf der Hardt.  Der Spaziergang führt quer über die Hardt und dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.

Unsere ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen Heike Mraz und Ulrike Reese sind für die trauernden Menschen da:
„Wir wünschen trauernden Menschen, auch durch die Betrachtung der sich im Rhythmus der Jahreszeiten wandelnden Natur, wieder Mut und Kraft zu finden und Trauer als einen persönlichen Entwicklungsweg wahrzunehmen. Dabei möchten wir sie unterstützen!“

Immer dabei ist die Hündin „Lucy“, die für eine entspannte Stimmung sorgt.

Trauerspaziergänge
Jeden 3. Mittwoch im Monat um 14:30 Uhr (v. März-November):

Termine 2020: 15.07., 19.08., 16.09., 21.10., 18.11.2020

Treffpunkt: am Elisenturm, Botanischer Garten

Anmeldungen sind nicht nötig!

 


 

Neue Termine 2020 „Letzte Hilfe Kurs

Das Lebensende und Sterben unserer Angehörigen, Freunde und Nachbarn macht uns oft hilflos, denn uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist mit der Industrialisierung schleichend verloren gegangen. Um dieses Wissen zurückzugewinnen, bieten wir einen Kurs zur „Letzten Hilfe“ an.

Obwohl die meisten sich wünschen zuhause zu sterben, stirbt der größte Teil der Bevölkerung in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern ist auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich.

Unsere Koordinatorinnen Frau Gerlinde Geisler und Frau Anke Kaufmann möchten Ihnen Grundwissen an die Hand geben und Sie ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden.

Termine 2020:
Sa.: 08.08.2020 - 10:00 - 14:00 Uhr
Di.: 06.10.2020 - 16:00 - 20:00 Uhr
Do.: 05.11.2020 - 10:00 - 14:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung: Aktueller Fyler zum Download

 


 

Grußwort zum 25-jährigen Bestehen des ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes „Lebenszeiten Wuppertal e.V.

Oberbuergermeister Wuppertal Herr Mucke
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebes Team von „Lebenszeiten Wuppertal“,

Sie blicken in diesen Tagen auf 25 Jahre zurück, in denen Sie mit ihrem ambulanten Hospiz- und Palliativdienst sterbende Menschen und ihre Angehörigen begleitet haben. Mit dieser Arbeit haben Sie es sich zur Aufgabe gemacht, Tod und Trauer als Teil des Lebens anzunehmen und den letzten Abschnitt eines Lebens mit Fürsorge und Teilnahme zu begleiten. Mit diesem Einsatz leisten Sie einen ungemein wichtigen Beitrag in einer Phase, die von den Sterbenden, ihren Angehörigen und Freunden als die schwerste ihres Lebens beschrieben wird: Eine Zeit des Abschiednehmens, eine Zeit der Trauer und des Schmerzes. Sie tragen dazu bei, dass die Sterbenden diese Zeit in Würde und mit liebevoller Begleitung erleben können. Und, was mindestens ebenso wichtig ist: Auch die Angehörigen werden von Ihnen mitbetreut, so dass sie diese schwere Zeit nicht allein meistern müssen. Sie sind auch für die Hinterbliebenen da, wenn sie sich mit der Trauer über den Verstorbenen auseinandersetzen und wieder ins Leben zurückfinden müssen. Das ist ein unschätzbar großer Dienst, den sie den Betroffenen erweisen – und das nun schon zweieinhalb Jahrzehnte lang. Dafür möchte ich Ihnen allen ganz herzlich danken!
Bemerkenswert ist, dass Sie all diese Aufgaben als gemeinnütziger Verein stemmen, der ehrenamtlich geführt wird. Auch die Hospizbegleiterinnen und -begleiter sind Ehrenamtliche, die sich dieser Aufgabe vollen Herzens verschrieben haben. Diese Kombination von Menschenliebe und Ehrenamt ist für mich eine der großen Stärken Wuppertals: So viel ehrenamtliches Engagement wie hier wird man selten wiederfinden – und das macht mich auch ein bisschen stolz auf unsere Stadt.
Und so hoffe ich, dass noch viele Menschen von Ihrer wertvollen Hilfe profitieren können werden und dass es noch viele weitere Jubiläen Ihres Vereins geben wird. Denn mit ihrer Unterstützung kann die letzte Lebensphase zu einer besonders intensiven gemeinsamen Zeit aller Beteiligten werden – eine letzte Hilfe im besten Sinne.

Ihr Oberbürgermeister Andreas Mucke

 


 

Wir treffen uns wieder zum Trauercafé Lebenszeiten ab Juli!!!

trauercafeNach einer langen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie wollen wir uns wieder zum Trauercafé Lebenszeiten treffen. Bei einer Tasse Kaffee gute Gespräche führen, zusammen weinen, lachen, in die Vergangenheit und nach vorne schauen.

Das Café Lebenszeiten lädt ein, ganz zwanglos über seine Verluste zu sprechen. Hier ist Raum für die Trauer jedes Einzelnen. Wir tauschen uns aus und profitieren gegenseitig von unseren Erfahrungen.

Treffpunkt Trauercafé:
jeden ersten Donnerstag im Monat, von 17:00 bis 18:30 Uhr

MitHilfe GmbH & Co. KG in den Räumen der Tagespflege Unterdörnen 101 (direkt gegenüber vom Finanzamt Barmen) 42283 Wuppertal.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 


 

Spende



Wir freuen uns riesig, dass Sie unsere Arbeit mit Ihrer
Spende unterstützen!

Informieren und spenden: „Hospizdienst Lebenszeiten - Kostenfreie Begleitung von sterbenden Menschen“ auf betterplace.org öffnen.

 


 

Grußwort zum 25jährigen Jubiläum des Hospizdienstes Lebenszeiten Wuppertal e. V.

Der Vorstand
Der Dichters Kurt Schwitters hat einmal sehr schön gesagt:

„Ewig währt am längsten.“

25 Jahre sind zwar noch keine Ewigkeit, aber wir vom ambulanten Hospizdienst Lebenszeiten Wuppertal e. V. sind stolz darauf, dass es uns schon so lange gibt.
Stolz sind wir auch darauf, dass wir der erste ambulante Hospizdienst in Wuppertal waren.
Als 1994 der Arbeitskreis „Hospiz Wuppertal“ zusammentrat, ahnte noch niemand, dass sich so eine lange Vereinsgeschichte daraus ergeben würde. Engagierte Bürger und Vertreter der christlichen Kirchen wollten sich für ein würdevolles Sterben einsetzen.

Schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen sollten eine gute Beratung und Begleitung erhalten. Zudem wollte der Hospizdienst die Themen Sterben, Tod und Trauer wieder ins Leben einbinden und den Menschen Mut machen, sich mit ihrer Endlichkeit zu beschäftigen.
Wichtig war uns dabei immer, dass die zu Begleitenden, ihre Familien sowie Freunde unabhängig von Alter, Herkunft, Religion oder Weltanschauung, unsere Unterstützung erhalten und zwar dort, wo der sterbende Mensch lebt: zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Viele ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen wurden in den letzten 25 Jahren ausgebildet und haben sich für die Menschen in der Stadt Wuppertal eingesetzt. Ebenso fanden sich immer wieder Freiwillige, die den ehrenamtlichen Vorstand unseres Vereins gebildet und damit eine hohe Verantwortung übernommen haben.

All diesen Menschen und den Mitgliedern unseres Vereins wollen wir für die jahrelange Unterstützung von ganzem Herzen danken, und wir hoffen auf viele weitere gute Jahre des Miteinanders.
Ebenso möchten wir unseren Kooperationspartnern danken, mit denen der Hospizdienst Lebenszeiten Wuppertal e. V. schon viele Jahre vertrauensvoll zusammenarbeitet.

Für den Vorstand: Petra Wehn (1. Vorsitzende)
Die Koordinatorinnen: Gerlinde Geisler und Anke Kaufmann